
Die Neurodermitis wird auch als atopische Dermatitis, atopisches Ekzem oder endogenes Ekzem bezeichnet.
Neurodermitis ist eine chronisch-rezidivierende Entzündung der Haut mit Juckreiz, Rötung, Nässen, Schuppung und Krustenbildung. Sie gehört wie auch das allergische Asthma, die allergische Bindehautentzündung und der allergische Schnupfen zu den atopischen Krankheiten, die sich sich durch eine genetisch bedingte überschießende Immunreaktion auszeichnen. Die Neurodermitis tritt bei ca. 4% der Bevölkerung auf. Die Erstmanifestationfindet meist bereits im Säuglingsalter, oft schon im 2-3 Lebensmonat, selten nach der Pupertät, statt.
Die Krankheitsentstehung ist noch immer nicht ganz geklärt. Gesichert ist, daß mehrere Faktoren zusammenspielen und daß eine erbliche Veranlagung besteht.
Mit zunehmendem Alter findet meist eine deutliche Besserung der Erkrankung statt. Von den betroffenen Säuglingen sind ca. 70% bis zur Pupertät beschwerdefrei. Ein Teil der Betroffenen entwickelt jedoch eine andere Erkrankung des atopischen Formenkreises, so z.B. Asthma.
Die derzeitigen Behandlungsansätze beschränken sich im wesentlichen meist auf eine symptomatische Therapie.
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